Usa deutschland Vertrag 2099

11 août 2020 - 5 minutes read

Wie Führungskräfte entschädigt werden können, ist für Unternehmen ein viel diskutiertes und kritisches Thema. Mehrere Parteien sind an der Aufstellung von Entschädigungsplänen beteiligt. In Deutschland liegt die Hauptverantwortung beim Aufsichtsrat. Seine Mitglieder steuern die Gestaltung von Vergütungsverträgen, häufig mit Unterstützung von Vergütungsberatern. Sie bewerten auch die individuelle Leistung von Führungskräften, um Bonuszahlungen zu bestimmen. Auf der Hauptversammlung können die Aktionäre unverbindliche Mitspracherechte abgeben, um zu zeigen, ob sie mit der Vergütung ihrer Vorstandsmitglieder einverstanden sind. Unternehmen passen Vergütungsverträge für Führungskräfte an ihre spezifischen Bedürfnisse und vermutlich an die Eigenschaften der Führungskraft an. Um die Vielfalt der Parameter zu veranschaulichen, die ein Vergütungssystem bestimmen, wie Leistungskennzahlen, Leistungsziele und Leistungsperioden, fassen wir in Kürze die Vergütung von Martin Brudermüller, dem Vorstandsvorsitzenden des Chemieunternehmens BASF SE, zusammen. Fußnote 4 Es ist nicht bekannt, wie lange die Ruhe anhalten wird. Es gibt bereits beunruhigende Berichte über die Kontraktion der schweren Artillerie in der Gegend von Artjomowsk. Aber während das Abkommen umgesetzt wird… Die Direktoren müssen nicht nur talentierte Führungskräfte finden, sondern auch sicherstellen, dass sich die eingestellten Führungskräfte im Interesse der Aktionäre verhalten.

Führungskräfte haben möglicherweise andere Interessen als die Maximierung des Shareholder Value. Sie können z. B. der Anstrengung oder dem Risiko abgeneigt sein. Da Direktoren und Aktionäre nicht direkt beobachten können, ob Führungskräfte ihre besten Anstrengungen unternehmen, um das Unternehmen zu führen, entsteht ein Agenturproblem (Jensen und Meckling 1976; Jensen und Murphy 1990; Murphy 1999). Die prominenteste Lösung, um dieses Agenturproblem zu mildern und Führungskräfte dazu zu bewegen, im Interesse der Aktionäre zu handeln, besteht darin, sie in Abhängigkeit von der Leistung des Unternehmens zu entschädigen. Während Aktionäre in der Regel gut diversifizierte Portfolios halten, haben Führungskräfte hohe persönliche Beteiligungen am Erfolg ihres Unternehmens (z. B.

Nam et al. 2003). Aktionäre und Führungskräfte teilen sich daher das Risiko der Performance des Unternehmens suboptimal. Modelle sagen voraus, dass die Vergütung die Leistung und das Risiko der Unternehmen erhöht. In den letzten Jahrzehnten haben Forscher die Agenturmodelle aus den 1970er und 80er Jahren erweitert (Holmström und Milgrom 1987), sie haben mehr exekutive Entscheidungen in die Modelle integriert (z. B. Aggarwal und Samwick 1999; Gopalan et al. 2010) haben sie sich auf zusätzliche Informationen konzentriert, die in Verträgen verwendet werden können (z. B.

Holmström 1979, 1982), und sie haben unterschiedliche vertragliche Zwänge und häufig beobachtete Lohnelemente wie Aktien und Optionen (z. B. Guay 1999; Lewellen 2006; Armstrong und Vashishtha 2012; Bolton et al. 2015; Shue und Townsend 2017). Fußnote 11 Brudermüller verdiente 2018 ein Festgehalt von 1,4 Mio. Euro und zusätzliche Nebenleistungen von 0,1 Mio. Euro. Sein Vergütungspaket umfasste einen Bonus, der von operativen Zielen, strategischen mittelfristigen Zielen und der Kapitalrendite abhing. BASF meldet einen Zielbonus von 1,6 Mio.

Euro, den Brudermüller 2018 verfehlte und nur 1,4 Mio. Euro verdiente. Der gleiche Betrag wurde als Forward-Bonus gewährt. Sie kann zu einer noch höheren Zahlung führen, wenn Brudermüller bis 2021 bestimmte strategische Ziele erreicht. Zusätzlich erhielt Brudermüller 2018 Anspruch auf ein Optionsprogramm im Wert von 0,9 Mio. Euro. Die Optionen haben eine Sperrfrist von vier Jahren und können dann vier Jahre lang ausgeübt werden – abhängig davon, ob Brudermüller die absolute Performance-Schwelle einer Erhöhung des BASF-Aktienkurses um mindestens 30 Prozent erreicht und ob die Aktien des Unternehmens den MSCI World Chemicals Index übertreffen. Schließlich hat BASF 2018 1,1 Mio. EUR in die Pensionskasse ihres Vorstandsvorsitzenden eingezahlt. Insgesamt zeigt dieses Beispiel die hochkomplexe Struktur eines Vergütungsvertrags auf Vorstandsebene. Empirische Analysen der Vergütung von Führungskräften können uns helfen, die Faktoren zu verstehen, die Vergütungsverträge für Führungskräfte beeinflussen, und letztlich, ob sie Agenturkonflikte zwischen Führungskräften und Aktionären effizient regeln.