Warum gibt es nach dem 2 weltkrieg keinen friedensvertrag

14 août 2020 - 3 minutes read

Die in den Friedensverträgen ausgearbeitete Regelung umfasste die Zahlung von Kriegsreparationen, das Bekenntnis zu Minderheitenrechten und territoriale Anpassungen, einschließlich des Endes des italienischen Kolonialreichs in Afrika, Griechenland und Albanien, sowie Änderungen an der italienisch-jugoslawischen, ungarisch-tschechoslowakischen, sowjetisch-rumänischen, ungarisch-rumänischen, französisch-italienischen und sowjetisch-finnischen Grenze. Die Verträge verpflichteten die verschiedenen Staaten auch, beschuldigte Kriegsverbrecher für Kriegsverbrecher an die Alliierten auszuhändigen. [1] Seit ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Vereinten Nationen versucht, als Forum für die Lösung internationaler Konflikte zu fungieren. Es handelt sich um eine Reihe internationaler Verträge und Verpflichtungen, in denen die Mitgliedstaaten versuchen, das Verhalten während des Krieges zu begrenzen und zu kontrollieren. Es ist jetzt sehr unwahrscheinlich, dass die Kriegserklärung unternommen wird. Doch kaum war die Tinte trocken, debattierten Teilnehmer und Kommentatoren über Clemenceaus Urteil. War Versailles ein Friedensvertrag? Oder hat sie die Bühne für einen weiteren großen Krieg bereitet? Waren die Siegermächte bei Paris « Friedensstifter » – oder eigentlich « Kriegsmacher »? Bis zu einem gewissen Grad spiegelt diese Asymmetrie die Landschaft aktueller Konflikte auf der ganzen Welt wider. Aber es wirft auch eine wichtige Frage auf: Ändert sich 100 Jahre nach dem Versailler Vertrag die Art – und nicht nur die Zahl – der Friedensverträge? Erstens hat es eine Vielzahl von Gesetzen des Krieges gegeben, die kriegerisches Verhalten während des Konflikts regeln — dies lässt Ländern weniger Anreiz, formelle Friedensverträge zu schließen, um Kriege mit anderen Ländern zu beenden. Friedensverträge bieten die Möglichkeit, die Kriegsparteien für verstöße gegen die Kriegsgesetze zur Rechenschaft zu ziehen. Doch da diese Gesetze an Zahl zugenommen haben, zögern die Länder, sich einer solchen Buchführung gegenüber anfälliger zu machen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei jede von einer der alliierten Mächte überwacht wurde: den USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion. Mit Beginn des Kalten Krieges kurz darauf wurde diese Kluft dauerhaft, wobei die Sowjetzone in Ostdeutschland ein eigenständiges Land (die Deutsche Demokratische Republik) und die anderen drei zu einem Land in Westdeutschland (Bundesrepublik Deutschland) wurden.